Content Management Systeme im Vergleich – Chimpify, Wordpress, Neos, October und mehr

Content Management Systeme im Vergleich – Chimpify, Wordpress, Neos, October und mehr

**Dieser Artikel ist eine ständig geupdatete Liste von Content Management Systemen** 

Mithilfe von Content Management Systemen lassen sich Webseiten verwalten. 

Wer eine Website haben möchte, kommt meist nicht um die Suche nach einem geeigneten CMS vorbei. 

Die Suche nach dem richtigen System kann schwierig und langwierig sein. Ich möchte euch eine Auswahl Content Management Systeme vorstellen, damit der Auswahlprozess einfacher wird!

Inhaltsverzeichnis:

  1. Grundsätzliches Frage: das Budget
  2. Chimpify
  3. WordPress
  4. Drupal
  5. Typo 3
  6. Neos
  7. Contao
  8. Joomla


Wie viel Budget möchtest du deinem Onlineauftritt bereitstellen?

Du hast grundsätzlich die Möglichkeit zwischen einem:

  • Lizensierten CMS
  • Open-Source CMS

Lizensierte CMS

Lizensierte CMS kosten Geld, meistens zahlt man einen monatlichen Betrag für die Nutzung der Plattform. 

Lizensierte CMS haben daher meistens einen besseren Kundensupport als Open-Source Plattformen. Außerdem ist das Hosting bereits mitinbegriffen. Zudem sind sie oftmals angenehmer und freundlicher für den Webmaster, da sie moderne Interfaces besitzen.

Lizensierte Content Management Systeme haben meistens auch eine Baukasten ähnliche Struktur. Man kann also theoretisch do it yourself eine Seite bauen. Meistens opfert man jedoch Funktionalitäten.

Beispiele für Lizensierte CMS bzw. Baukästen:

Zwischenfazit: Lizensierte Content Management Systeme

Lizensierte Content Management Systeme bzw. Webbaukästen sind sinnvoll wenn...:

  • du geringe Anforderungen an die Funktionalitäten hast,
  • du dir keinen Web Developer leisten kannst,
  • du selber weißt, was gutes Webdesign bedeutet.

Bei den lizensierten Content Management Systemen fallen zwar monatliche Kosten an, trotzdem fallen die Entwicklerkosten weg. Insgesamt kosten dich Baukästen also weniger. Vorausgesetzt du machst alles selber.

Open-Source CMS

Open-Source Systeme ermöglichen es weitestgehend ohne Kosten das CMS zu betreiben. Man benötigt lediglich einen Server mit MySQL Datenbanken. So einen Server kann man bei den zahlreichen Hosting Angeboten günstig mieten.

Webseiten auf Open-Source Plattformen lassen sich meist nur mit Front-End Developer realisieren. 

Beispiele für Open Source CMS:

  • Neos
  • OctoberCMS
  • Drupal
  • Typo3
  • Joomla
  • (Wordpress)

Zwischenfazit: Open-Source Content Management Systeme

Open-Source CMS sind sinnvoll wenn...:

  • du komplexe Anforderungen and die Funktionalität hast,
  • du Großes mit deiner Online Präsenz vor hast,
  • die Funktionalitäten in Zukunft erweitert werden sollen,
  • deine Website sklalierbar sein muss,
  • du bereit bist, Geld für einen Developer auszugeben.

Die Entwicklung einer Website kann teuer werden. Gleichzeitig können aber komplexe Seiten mit einzigartigen Seiten gebaut werden. Mache dir klar, wie hoch deine Anforderungen sind.


Chimpify – die Inbound Marketing Plattform

chimpify logo

Chimpify vereint Inbound Marketing Funktionalitäten in einer Plattform. 

Beim Inbound Marketing wirst du vom Kunden gefunden. 

Im Kern produzierst du Content, den deine Zielgruppe ansprechend findet. Dieser Content generiert über die Zeit Traffic. Mittelfristig baust du eine Leserschaft auf, die deine Inhalte regelmäßig liest und teilt. Am Ende wandelst du deine Leads in Verkäufe um.

Chimpify als Inbound Marketing Plattform unterstützt dich dabei. Die Funktionen sind genau auf den Prozess abgestimmt.

Überblick:

**Schulnotenskala ➊ bis ➏**

  • Kosten: 25€ - 499€ / Monat (je nach Skalierung)
  • Zielgruppe: Unternehmen oder Personen, die Inbound Marketing betreiben möchten
  • Skalierbarkeit: ➋
  • Funktionalitäten: ➌
  • Erweiterbar: ✘
  • Werden externe Entwickler benötigt: ✘
  • Websites, die mit Chimpify laufen: Yannic NeumannLetsSeeWhatWorks, 8mylez, Raphael Frangi, Rurton

Vorteile von Chimpify

  • Übersichtliche Oberfläche für den Webmaster
  • Inbound Marketing Funktionalitäten
  • Einfache Bedienung
  • Einfache Verwaltung deiner Inhalte
  • It's just working – keine Plug-In Probleme
  • Guter Kundensupport
  • Templates

Chimpify als Plattform macht nur Sinn, wenn du 

Nachteile von Chimpify

  • Funktionen sind nicht erweiterbar
  • Keinen Eingriff ins Backend
  • Fehlende Mehrsprachigkeit

Fazit

Chimpify macht nur Sinn, wenn du Inbound Marketing betreiben möchtest. Du musst regelmäßig Blog Artikel veröffentlichen, damit die Plattform für dich Sinn macht. 


WordPress – das weiterbreiteste CMS

WordPress logotype wmark2

32% aller Seiten im Internet laufen auf Wordpress. Wordpress ist also mit Abstand das meist genutzte Content Management System.

Wordpress ist einer der vielseitigsten CMS. Durch die 57.385 verfügbaren Plug-Ins lassen sich die Funktionalitäten beliebig erweitern. Es gibt theoretisch nichts, was nicht umzusetzen wäre.

Überblick:

**Schulnotenskala ➊ bis ➏**

  • Kosten: 0 - 45€ / Monat (je nach Paket)
  • Zielgruppe: Unternehmen oder Personen, die hohe Ansprüche an die Funktionalitäten haben
  • Skalierbarkeit: ➋ 
  • Funktionalitäten: ➊
  • Erweiterbar: ✓
  • Werden Entwickler benötigt: nur für komplexe Anwendungen
  • Websites, die mit WordPress laufen: Sony, Walt Disney, New York Times

Vorteile von WordPress:

  • Unbegrenzte Funktionalitäten
  • Sehr Leistungsfähig
  • Große Community
  • Preiswert da Open-Source
  • Große Entwicklerbasis

Nachteile von WordPress

  • Gewöhnungsbedürftiges Interface 
  • Mögliche Kompatibilitätsprobleme mit Plug-Ins
  • Mögliche Sicherheitsprobleme von Third-Party Plug-Ins

Fazit

WordPress ist das richtige CMS wenn du spezielle Anforderungen an die Funktionalitäten deiner Website hast. 

Unter den zahlreichen Erweiterungen lässt sich alles finden.


Drupal – das Social CMS

Drupal grenzt sich vor allem durch die Ansätze einer Social Software von anderen CMS ab. 

Drupal unterstützt den Aufbau von Communitys. Das differenzierte Rollensystem lassen Nutzer gemeinsam an Inhalten arbeiten. So lassen sich also Foren anlegen worin Nutzer sich austauschen können.

Aufgrund dieses kollaborativen Ansatzes ist beispielsweise die Kommentarsektion auf der Seite Die Zeit mit Drupal gebaut.

Drupal glänzt vor allem durch hohe Sicherheitsstandards. Viele Regierungsseiten sind daher auf Drupal aufgebaut. Bis 2017 lief die Webpräsenz des Weißen Hauses mit Drupal.

Überblick

**Schulnotenskala ➊ bis ➏**

  • Kosten: Kostenlos
  • Zielgruppe: Unternehmen, die auf hohe Sicherheitsstandards wert legen
  • Skalierbarkeit: ➋
  • Funktionalitäten: ➊
  • Erweiterbar: ✓
  • Werden Entwickler benötigt: ✓
  • Websites, die mit Drupal laufen: Tesla, NASA; Australische Regierung, Harvard University

Vorteile von Drupal

  • Kostenlos, da Open-Source
  • Integration vieler verschiedener Content Arten (Informationsseiten, Foren, News, Umfragen...)
  • Flexible 
  • Skalierbarkeit bis ans Limit
  • Native Integration von Mehrsprachigkeit
  • Hohe Sicherheitsstandards 
  • Kontrollsystem erlaubt es individuelle Zugriffsrechte zu erstellen

Nachteile von Drupal

  • Komplexes Interface
  • Steile Lernkurve
  • Coding Skills werden benötigt
  • Mögliche Abhängigkeit eines Entwicklers
  • Speed Probleme bei fehlender Optimierungen

Fazit

Drupal glänzt durch hohe Sicherheitsstandards und den sozialen Ansatz. Beim Aufbau von Communitys sollte Drupal deine erste Wahl sein. 

Der kollaborative Ansatz ist tief in das CMS verwoben. Interaktive Seiten wie z.B. Foren lassen sich sehr gut mit Drupal umsetzen.

Drupal ist aber alles andere als einsteigerfreundlich. Das komplexe Interface und die steile Lernkurve machen es für Anfänger unangenehm.

Du benötigst sehr wahrscheinlich einen Software Developer, der die Änderungen durchführt. 

Die gute Nachricht ist, dass es nicht schwierig sein sollte, einen Drupal Entwickler zu finden. Die gibt es zu Hauf!


Typo 3 – das Flaggschiff CMS für Enterprise Lösungen

Überblick

  • Kosten: Kostenlos
  • Zielgruppe: Unternehmen, die eine skalierbare Enterprise Lösungen suchen
  • Skalierbarkeit: ➊-➋
  • Funktionalitäten: ➋
  • Erweiterbar: ✓
  • Werden Entwickler benötigt: ✓
  • Websites, die mit Typo3 laufen: Sachsen-Anhalt, congstar, DFB

Vorteile von Typo 3

  • Geeignet für sehr große Plattformen
  • Unterstützung von mehreren Domain und Sites
  • Hohe Sicherheitsstandards

Nachteile von Typo 3

  • Vergleichsweise wenig Erweiterungen, da es hauptsächlich in Europa genutzt wird
  • Komplizierte Installation
  • Installation und Entwicklung nur von Entwicklern durchführbar, da eine spezielle Skriptsprache erlernt werden muss
  • Hohe Serveranforderungen


Neos – Inline Editing für angenehme Content Administration

Neos ist ein sehr modernes Open-Source Enterprise CMS, welches seit 2015 eigenständig existiert. 

Überblick

**Schulnotenskala ➊ bis ➏**

  • Kosten: Kostenlos
  • Zielgruppe: Unternehmen, die komplexe Marketingkampagnen anstreben
  • Skalierbarkeit: ➊
  • Funktionalitäten: ➊-➋
  • Erweiterbar: ✓
  • Werden Entwickler benötigt: ✓
  • Websites, die mit Neos laufen: 1&1, Rakuten, Heineken, Cornelsen

Vorteile von Neos

  • Sehr angenehm für Redakteure
  • Einfaches Interface
  • Konsequentes Inline-Editing
  • Einfache Administration von Mehrsprachigen Content
  • SEO Funktionalitäten
  • Intelligente Struktur durch „Content Dimensionen“
  • Moderner Technologie-Stack
  • Cloud ready

Nachteile von Neos

  • Mögliche Abhängigkeit an Front-End -und Back-End Entwickler

Fazit

Neos ist das CMS für große Unternehmen mit komplexen Marketing Kampagnen. Die Software Architektur ist für die Cloud ausgelegt und somit extrem skalierbar.

Mit YoastSEO steht ein mächtiges Tool zur Suchmaschinenoptimierung zur Verfügung 

Der Software-Stack von Neos ist sehr modern. Neos basiert auf React und Flow. Das macht das CMS sehr performant.

Die nahtlose Integration der Mehrsprachigkeit und die Strukturierung von sogenannten der Inhalte in sogenannte Dimensionen ermöglichen komplexe Marketing Kampagnen.

Neos ist Open-Source. Dadurch lassen sich benutzerdefinierte Anwendungen schreiben, die sich nahtlos an das System anschließen lassen.


Contao – das barrierefreie CMS

Content Management Systeme Contao

Überblick

**Schulnotenskala ➊ bis ➏**

  • Kosten: Kostenlos
  • Zielgruppe: kleine Unternehmen mit mittleren Ansprüchen an die Funktionalität
  • Skalierbarkeit: ➌
  • Funktionalitäten: ➌
  • Erweiterbar: ✓
  • Werden Entwickler benötigt: ✓
  • Websites, die mit Contao laufen: TÜV Süd, Siemens, s.Oliver, Shell

Vorteile von Contao

  • Extrem Ressourcen schonend
  • Geringe Systemvoraussetzungen
  • hohe Geschwindigkeit
  • Mehrsprachigkeit
  • Barrierefreiheit
  • SEO optimierter Quellcode
  • Zahlreiche Erweiterungen, die die Seite nicht unnötig verlangsamen

Nachteile von Contao

  • CMS ist nicht auf Communities ausgelegt
  • Umsetzung komplexer Designs erfordert Erfahrung


Joomla!

Überblick

  • Kosten: Kostenlos
  • Zielgruppe: kleine Unternehmen mit nicht allzu hohen Ansprüchen an die Funktionalität
  • Skalierbarkeit: ➌
  • Funktionalitäten: ➌
  • Erweiterbar: ✓
  • Werden Entwickler benötigt: nicht unbedingt 
  • Websites, die mit Joomla laufen: IKEA, Linux, Lipton IceTea

Vorteile von Joomla

  • Erstellen von Websites ohne großes Hintergrundwissen
  • Zahlreiche Anleitungen im Internet vorhanden
  • Einfache Installation

Nachteile von Joomla

  • Geringe Plug-In Anzahl
  • Wichtige Plug-Ins können Kosten verursachen
  • Ungenügende Benutzerrechteverteilung



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